Spezialgebiet: Fotoreportagen
Bevorzugtes Set: Outdoor, People
Kurzvita Harald Schmitt
Bilder mit der EX-F1
Man erreicht also doppelte "Zeitlupe" und durch die kurze Belichtung wirklich scharfe Fotos und nicht, wie aus einer Filmsequenz herauskopiert, nur unscharfe Bilder.
Ideal ist die Hochgeschwindigkeits-Digitalkamera z. B. zur Analyse von Bewegungsabläufen. Nehmen wir das Thema Golf: Ist meine Körperdrehung, der Auf- und Abschwung ideal, oder ist mein Arm nicht gestreckt oder knickt das rechte Knie ein? Das kann man mit der EX-F1 wunderbar überprüfen.
Die Kamera braucht zwar einige Zeit, bis sie nach dem Einschalten betriebsbereit ist, dafür geht es dann auch gleich zur Sache: Das Einstellrad auf 60 Fotos pro Sekunde gestellt und ausgelöst. So stellt man sich das vor. Falsch! Planen muss man vorher schon, denn man hat nur eine Sekunde zur Verfügung. Das heißt, ich muss genau wissen, wann ich auslöse, sonst fehlen mir "hinten" vielleicht die entscheidenden Fotos.
Eine Sekunde ist nicht sehr lang! Schon nach ein paar Versuchen hat man den Dreh raus, zumal man den Bildablauf im Display verfolgen kann. Das Abspeichern der vielen Fotos dauert natürlich seine Zeit, und man kann sie dabei nicht im Display betrachten. Wäre bei 60 Bildern aber auch zu viel verlangt ...
Am Anfang neigt man dazu, zu viele Abläufe zu speichern. Deshalb ist eine vier Gigabyte SD-Karte ist schon sehr sinnvoll. Ein schneller Rechner ebenfalls.
Wer es gemütlich angehen lassen will, kann die Kamera genauso wie jede andere herkömmliche Digitalkamera benutzen. Sechs Millionen Bildpunkte stehen zur Verfügung und nicht zu vergessen: ein eingebautes Zoomobjektiv mit der enormen Brennweite vom mittleren Weitwinkelbereich von 36mm bis zu 434 mm extremem Telebereich.
Wie immer im Leben gilt: Übung macht den Meister! Die Fehler liegen oft nicht an der Kamera, sondern am Fotografen. Wie gesagt, eine Sekunde ist schnell um.